Energie sparen schont die Umwelt und Ihren Geldbeutel

Angenehme Wärme sorgt für Wohlbefinden und für Komfort. Aber genau wichtig ist es, regelmäßig für frische Luft zu sorgen und damit das Wohnklima zu verbessern.

 

  1. Lüften Sie regelmäßig. Am besten zwei bis viermal täglich.
  2. Öffnen ist besser als Kippen. Das gekippte Fenster scheint zwar praktisch, wird aber auch gerne mal vergessen. Besser ist es, das Fenster für kurze Zeit ganz  zu öffnen und den Raum einmal gut durchlüften zu lassen. Das kühlt die Wände nicht aus und spart Energie.
  3. Rolllläden sind praktisch und sollten auch genutzt werden.
  4. Im Winter muss man nicht mit dem T-Shirt und kurze Hose in der Wohnung sitzen. Jedes Grad geringere Raumtemperatur spart bis zu 6 % Energie
  5. Wenn möglich, kontrollieren Sie die Feuchtigkeit in den Räumen. Zu hohe Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung führen.
  6. Schimmelbildung im Winter wird hauptsächlich durch hohe Luftfeuchtigkeit und kalte Wandoberflächen verursacht, was durch Stoß- und Querlüften sowie richtiges Heizen vermieden werden kann. Die Luftfeuchtigkeit kondensiert an kalten Außenwänden und bildet so die Grundlage für Schimmelwachstum. 
    Hauptursachen
      • Kalte Wandoberflächen: Außenwände kühlen im Winter stark ab. Warme, feuchte Luft schlägt sich an diesen kalten Stellen nieder und kondensiert.
      • Falsches Lüften: Zu seltenes oder falsches Lüften führt dazu, dass Feuchtigkeit nicht aus der Wohnung abtransportiert wird.
      • Falsches Heizen: Wenn Räume auskühlen, kann die Luft weniger Feuchtigkeit aufnehmen. Das Abstellen der Heizung über längere Zeit senkt die Oberflächentemperaturen und erhöht das Schimmelrisiko. 

    Vorbeugung 
      • Richtig lüften: Mehrmals täglich für 5-10 Minuten Stoß- oder Querlüften, um die feuchte Luft effektiv auszutauschen.
      • Angemessen heizen: Eine Mindesttemperatur von etwa
        15 Grad sollte nicht unterschritten werden. Heizkörper sollten nicht durch Möbel verdeckt werden.

      • Feuchtigkeit kontrollieren: Ein Hygrometer hilft, die relative Luftfeuchtigkeit zu überwachen. Ein Wert über 70% begünstigt Schimmelbildung.
      • Möbel rücken: Achten Sie darauf, dass zwischen Möbeln und Außenwänden ein Abstand von mindestens 5-10 cm besteht, damit die Luft zirkulieren kann.
      • Ursachen beheben: Wenn Schimmel durch Wasserschäden entstanden ist, müssen diese umgehend behoben werden.
      • Klimaplatten: In feuchtigkeitsanfälligen Räumen können Klimaplatten helfen, Feuchtigkeit zu regulieren. 

    Was tun bei Schimmel? 
    • Oberflächlichen Schimmel entfernen: Leichte Schimmelflecken können mit Hausmitteln wie hochprozentigem Alkohol (z.B. Isopropyl- oder Brennspiritus) entfernt werden, da diese weniger reizend sind als chlorhaltige Mittel. Achten Sie dabei auf die richtige Schutzausrüstung.
    • Tiefergehenden Schimmel behandeln: Bei tieferem Befall können Dampfreiniger oder spezielle Schimmelmittel notwendig sein.